Geschichte

Die 1. Mannschaft in den 60er Jahren

Die 1960er Jahre sind mit Sicherheit die erfolgreichsten Jahre die der Verein seit seiner Gründung in der Fussball-Abteilung erlebt hat. Der Höhepunkt dieser glorreichen Jahr war die Meisterschaft 1963 in der A-Klasse Zollern (heute: Bezirksliga Zollern). Der TSV Stetten belegt in dieser Spielzeit den ersten Tabellenplatz punktgleich mit dem Tabellenzweiten dem SV Heinstetten. Da damals die Tordifferenz noch nicht zu Entscheidungszwecken herangezogen wurde musste ein Entscheidungsspiel über den Aufstieg in die 2. Amateurliga Württemberg Staffel 4 (heute: Landesliga Württemberg Staffel 4) entscheiden. Dieses Spiel gewann der TSV in Frommern mit 2:1 und machte somit den Aufstieg perfekt.

In der darauffolgenden Saison 1963/1964 belegt man mit 26:30 Punkten und einen Torverhältnis von 77:101 einen hervorragenden 8. Tabellenplatz in der zweithöchsten Amateurspielklasse. In der Saison 1964/1965 konnte man den Abstieg in die A-Klasse Zollern nicht verhindern und so belegte man am Ende den 14. Tabellenplatz mit 13:43 Punkten und 13:43 Toren.

Die 1. Mannschaft in den letzten Jahren

Nach langer Zeit konnte die 1. Mannschaft des TSV Stetten in der Saison 2003/2004 als Meister der Kreisliga B Staffel 4 in die Kreisliga A aufsteigen. Mit diesem lang ersehnten Erfolg schafflte man endlich den Aufstieg um welchen man in den vergangenen zwei Spielzeiten jedesmal mitspielte jedoch immer den kürzeren Zog. Der damalige Trainer Thomas Gulde verließ aber nach diesem Erfolg den TSV aus beruflichen Gründen.

So musste man sich nach einem neuen Trainer umsehen welchen man mit Hans-Jürgen Schwabenthan gefunden hatte. Die Aufstiegssaison verlief zunächst recht erfolgreich doch musste man schon in der Vorrunde erkennen das es ganz schwer werden würde sich in der Klasse zu halten. Am Ende belegte man den letzten Platz und stieg mit nur zwei Siegen in der Kreisliga A Staffel 2 direkt wieder in die Kreisliga B Staffel 4 ab.

Mit dem Abstieg trennte man sich von Hans-Jürgen Schwabenthan und begann mit dem Trainer Enzo Pellizari in der Saison 2004/2005 den Versuch Wiederaufstieg. Diesen verpasste man nur knapp den am Ende belegte man den zweiten Tabellenplatz und qualifizierte sich so für die Aufstiegsspiele. Nach dem das erste Relegationsspiel gegen den SV Grün-Weiß Stetten-Haigerloch II 3:1 gewonnen werden konnte, musste man sich in der zweiten Begegnung knapp dem A-Ligisten, SV Owingen mit 1:2 geschlagen geben.

In der folge Saison belegte man wieder den zweiten Tabellenplatz, jedoch verlor man bereits das erste Aufstiegsspiel gegen den SV Heselwangen mit 0:1. Der Trainer war zu diesem Zeitpunkt wieder ein anderer den in der Winterpause trennte man sich von Pellizari und konnte mit Christoph Wolf eine Trainer aus dem Nachbarort engagieren.

In der Saison 2007 / 2008 belegte man den dritten Platz in der Kreisliga B4 und musste auf eine Wiederholung der Relegationsspiele verzichten. In der nachfolgenden Saison konnte man sich mit dem vierten Tabellenplatz ebenfalls im oberen Tabellendrittel der Klasse behaupten.

In der darauffolgenden Saison, also 2009 / 2010 konnte man nach nun mehr sechs Jahren wieder eine Meisterschaft feiern. Die 1. Mannschaft stieg mit 51 Punkten (18 Siege, 3 Niederlagen) wieder in die Kreisliga A Staffel 2 auf. Mit einer, bis auf wenige Ausnahmen, veränderten Mannschaft sollte der Klassenerhalt dieses mal geschafft werden.

Doch auch diesesmal reichte es nicht, jedoch sollte es bedeutend knapper sein als das letzte Mal. Mit 30 Punkten und dem schlechteren Torverhältnis als der FC Schmiden musste man in die Abstiegsrelegation. Hier musste man gegen den SV Ringingen antreten, der sich zunächst gegen den Vizemeister der Staffel 3, den FV Bisingen II, durchsetzte, antreten.
In einer dramatischen Begegnung musste man sich schließlich im Elfmeterschießen mit 7:8 geschlagen geben und so wieder den Weg in die Kreisliga B antreten.

Die Frauenmannschaft in den letzten Jahren

Die Frauenmannschaft belegte in der Saison 2004 / 2005 den zweiten Tabellenplatz in der Berziksliga und verpasste nur knapp den Aufstieg in die Regionenliga. In der folgenden Spielzeit, also 2005/2004 sollte im Lager des TSV wieder ein Aufstieg gefeiert werden können. Denn die Frauen wurden mit einem Punkt Vorsprung Meister in der Bezriksliga und stieg in die Regionenliga auf. Nach dieser erfolgreichen Saison trat der langjährige Trainer Bernhard Dieringer von seinem Amt zurück und übergab an Andreas Behrendt der schon lange Jahre dem TSV verbunden ist.

In der Regionenliga galt vorrangig natürlich das Ziel sich zu halten vorallem weil es an Spielermaterial mangelte, da eine Jugendarbeit im Mädchenbereich erst in den letzten Jahren initiiert wurde. Am Ende belegte man in der ersten Saison - Regionenliga - den zweitletzten Tabellenplatz, welcher eigentlich ein Abstiegsplatz war. Da die Liga jedoch aufgestockt wurde musste man nicht den Weg in die niedrigere Spielklasse antreten.

In der zweiten Saison merkte man den Frauen an, dass man sich langsam aber sicher in der Regionenliga aklimatisierte am Ende sollte jedoch erneut der zweitletzte Tabellenplatz herrausspringen. Auch in dieser Saison profitierte man davon das sich eine Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückzog und die Liga erneut aufgestockt werden sollte.

So konnte man auch in das dritte Jahr in der Regionenliga starten. In der Saison 2008 / 2009 sollte ein möglicher Abstieg schon frühzeitig verhindert werden. Am Ende war es dann der drittletzte Platz und damit der erneute Klassenerhalt.

Land unter am Stetten-Turnier

Im WM-Jahr 2006 war der TSV Stetten Ausrichter des beliebten Stetten-Stetten-Turniers. Alles hoffen und flehen half nichts, denn am Ende war es wie immer im Hechinger Teilort am Stetten-Turnier, Regen nichts als Regen. Trotz der Witterung waren alle Beteiligten am Ende sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Sieger wurde im Finale gegen den SV Grün-Weiß Stetten/Haigerloch der VfL Mühlheim a. D.. Den dritten Platz belegte der FC Eintracht Stetten/Hohentengen.